28.07.2011 // Zum Leben von Max Hoelz

28.07.2011 // 18:30 // Sächsischer Bahnhof

Max Hoelz – Rebell, Revolutionär

Vortrag mit Peter Giersich (Freundeskreis Max Hoelz, Falkenstein)

In den Jahren der Weimarer Republik war Max Hoelz Symbolfigur beim Kampf der organisierten Arbeiterschaft um die Befreiung ihrer politischen Gefangenen. Der proletarischen Jugend war er Held und Idolfigur.
Wer war Max Hoelz?
Kurt Tucholsky schrieb über ihn, er sei der Mann, der die mutigste Rede vor einem Gericht gehalten habe. Seine Anhänger nannten ihn einen deutschen Robin Hood, Partisan der deutschen Revolution. Seine Gegner sprachen von einem Mordbrenner und Räuberhauptmann, dem Diktator des Vogtlandes.
Hoelz, der aus einfachen Verhältnissen kam, durch die Hölle des Weltkrieges gegangen war, wurde zu einem Kämpfer für die Rechte der Armen und Unterdrückten. Er verdiente sich seine Meriten in den Arbeitslosenunruhen 1919, den Kämpfen gegen den Kapp-Putsch 1920 und der Abwehr der Polizei-Provokation in den mitteldeutschen Kämpfen 1921. Ein Sondergericht verurteilte ihn zu lebenslänglich Zuchthaus, aus dem ihn die Solidarität der Arbeiterklasse freikämpfte.
In der Sowjetunion setzte er sich für gute Arbeits- und Lebensbedingungen der zahlreichen ausländischen Arbeiter ein. Im September 1933 kam er, noch nicht 44 Jahre alt, auf mysteriöse Weise ums Leben.
Tauchen wir ein in das Leben des Rebellen und Revolutionärs. Der Abend ist ein weiterer Beitrag zur Geschichte des Mitteldeutschen Aufstands vor 90 Jahren.

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