12.01.2012 // Proletarität und Revolutionstheorie

12.01.2012 // 19:30 // Club Sächsischer Bahnhof // Erfurtstr. 19

Proletarität und Revolutionstheorie
Zu den Konstitutionsbedingungen und der Beschaffenheit revolutionärer Subjektivität.

Standpunkt und Diskussion mit AG Gesellschaftskritik (Dresden). Dritter Beitrag zur Kritik der politischen Ökonomie und Gesellschaft. In Kooperation mit dem Club Sächsischer Bahnhof.

Das „Proletariat“ hat als Chiffre eine lange, unrühmliche Karriere hinter sich. Im sogenannten „traditionellen Arbeiterbewegungsmarxismus“ mit dem historischen Phänotypen des Proleten identifiziert, welcher revolutionäres Bewusstseins entwickeln müsse oder per se rebellisch jenseits der Fetischisierungen, Mystifizierungen und Naturalisierungen der kapitalistischen Verkehrsformen stünde. Spiegelverkehrt dazu haben sich viele enttäuscht vom Proletariat verabschiedet.

Gegen die Arbeitertümelei einerseits und die Abkehr vom Proletariat andererseits, wäre Proletarität nicht als Antwort auf die Scheinfrage zu begreifen, ob das Proletariat das revolutionäre Subjekt sei, sondern als eine Voraussetzung des dynamischen Prozesses seiner Subjektwerdung und einer möglichen Revolutionstheorie zu rekonstruieren.

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