02.02.2012 // Die Produktion der Geschlechterdifferenz im Fußball

02.02.2012 // 18:30 // Kanitz‘sche Buchhandlung // Laasener Str. 8

Die Produktion der Geschlechterdifferenz im Fußball

Vortrag und Diskussion mit Bettina Staudenmeyer (Jena). Sie schrieb über Performativitätstheorie am Beispiel Fussball. In Kooperation mit der Kanitz’schen Buchhandlung.

Am Beispiel der Fußball-WM 2011 in Deutschland verdeutlicht der Abend Judith Butlers Konzept der Geschlechterperformativität. In einer Überwindung des differenzfeministisch geprägten sex-gender-Dualismus, sieht sie nicht nur gender (dt.: soziales Geschl.), sondern auch sex (dt.: biologisches Geschl.) als sozial-kulturelles Konstrukt, das in sogenannten performativen Akten stetig (re-)produziert wird.

Diese theoretische Rahmung dient als Analyseinstrument für die Verhandlungen der Geschlechterverhältnisse im Zuge der WM 2011. Wie lässt sich die Weltmeisterinnenschaft aus diesem Blickwinkel bewerten? Warum wird „Frauenfußball“ im öffentlichen Diskurs als andersartige, nicht vergleichbare Sportart kommuniziert? Trägt „Frauenfußball“ zu einer Veränderung der Geschlechternormen bei? Oder reproduziert er die bestehende Differenz zwischen „Frauen“ und „Männern“?

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