12.04.2012 // 8. März jeden Tag!?

12.04.2012 // 19.30 Uhr // Galerie Mahalesi // Schülerstr. 40, Gera

8. März jeden Tag!?
Auf der Suche nach einem emanzipatorischen Feminismus.

Vortrag und Diskussion mit Dissident (Marburg).

Der alte Feminismus ist zu prüde, zu unsexy und zu langweilig. Solche Kommentare meist „weißer“ und beruflich erfolgreicher Frauen prägen gegenwärtig das mediale Bild eines individuell argumentierenden Feminismus. Umgekehrt verschafft sich die Kritik an Geschlechterrollen, die Frauen im privaten wie im öffentlichen Raum auferlegt werden, wieder Gehör.

„Die Zeit“ titelte zum Internationationalen Frauentag am 8. März „Schlachtfeld Frau“ und fomulierte eine Kritik an der medialen Sexualisierung des weiblichen Körpers und der männlichen Dominanz in Beruf und Alltag. Dem folgte zugleich ein Plädoyer gegen einen gewissermaßen politischen Feminismus.

Sollte feministische Kritik also konservative Dogmen und neoliberale Geschlechterzwänge gleichermaßen thematisieren und dabei ihren antipatriarchalen Impuls ablegen?
Mit Rückblick auf 102 Jahre Internationaler Frauentag werden Geschlechterkonflikte, emanzipatorische Bewegungen und gesellschaftskritische Debatten in Geschichte und Gegenwart vorgestellt.

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